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Natur und Jagd im Kreis Coesfeld | |||||||||||||||||||||||
| ... Fuchs | ||||||||||||||||||||||||
| Fuchs
(Canis Vulpesl vulpes), der zur Familie der Hundeartigen (Canidae) gehörende,
allgemein bekannte Rotfuchs. Er ist in Europa, Asien, Afrika und Nordamerika
weit verbreitet; der nordamerikanische Rotfuchs (Vulpesfulva) wird jedoch
von vielen als eine eigene Art betrachtet. Im Kreis Coesfeld kommt der Fuchs
in zur Zeit großen Populationsdichten vor. Der Rotfuchs hat eine Kopfrumpflänge von 60 bis 80 cm und einen 40-50 cm langen Schwanz. Die ursprüngliche Färbung seines Fells ist ein leuchtendes Braunrot, doch sind infolge Anpassung an die Umwelt auch stark abweichende Färbungen möglich. Im allgemeinen sind Brust und Bauch viel heller als die Oberseite, nämlich beinahe weiß. Der Fuchs hat verhältnismäßig kurze, schlanke Beine und einen buschigen Schwanz mit sehr dunkler oder sehr heller Spitze. Er bewohnt überwiegend mehr oder weniger dichte Wälder, findet sich aber auch in ziemlich offenen Landschaften. Er jagt am liebsten in der Morgen- und Abenddämmerung, also dann, wenn seine Hauptbeute, Kaninchen, Feldmäuse und Ratten, am aktivsten ist. Bei der Jagd verläßt er sich auf sein ausgezeichnetes Gehör und seinen hochentwickelten Geruchssinn. Er lebt in selbstgegrabenen Höhlen. Eine Fähe wirft nach einer Tragzeit von gut 7 1/2 Wochen durchschnittlich vier Welpen, die ungefähr 4 Wochen lang gesäugt und danach langsam entwöhnt werden. Danach lernen sie von den Eltern das Jagen, und mit 3-4 Monaten sind sie bereits selbständig. |
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